Das 29-Euro-Ticket für Berlin ist Geschichte. Seit Dezember 2024 ist der Verkauf eingestellt. Was bedeutet das für Pendler? Welche Alternativen gibt es? Und wie teuer ist der öffentliche Nahverkehr in Berlin 2026?
Im Zuge von Sparmaßnahmen des Berliner Senats wurde der Verkauf des 29-Euro-Tickets am 11. Dezember 2024 eingestellt. Das Ticket war ein beliebtes Angebot für Vielfahrer im Tarifbereich AB. Die Einstellung sorgte für Kritik von Fahrgastverbänden und der Opposition. Das 29-Euro-Ticket gibt es nicht mehr.
Das Deutschlandticket bleibt das zentrale Angebot für den öffentlichen Nahverkehr. Seit dem 1. Januar 2026 kostet das Deutschlandticket 63 Euro im Monat. Es gilt bundesweit im gesamten öffentlichen Nahverkehr. Für Vielfahrer ist es eine kostengünstige Alternative zum 29-Euro-Ticket, auch wenn es teurer ist.
Ab dem 1. Juni 2026 gilt in Berlin das Azubi-D-Ticket. Berliner Auszubildende können das Deutschlandticket zum vergünstigten Preis von 37,80 Euro pro Monat nutzen. Das Azubi-D-Ticket ist ein Abo und monatlich kündbar.
Wer kein Abo möchte, kann Einzeltickets kaufen. Das Einzelticket kostet ab Januar 2026 4 Euro. Das Vier-Fahrten-Ticket für den Tarifbereich AB kostet künftig 12,40 Euro. Ein Kurzstreckenticket kostet 2,80 Euro.
Die BVG bietet auch spezielle Angebote wie „BVG Muva" für barrierefreie Mobilität. Das Pilotprojekt läuft noch bis zum Jahresende 2025. Die weiteren Planungen ab 2026 sind noch offen.
Pendler sollten prüfen, ob sich ein Abo wie das Deutschlandticket oder das Azubi-D-Ticket lohnt. Für Gelegenheitsfahrer sind Einzeltickets oder das Vier-Fahrten-Ticket geeignet. Tickets können an den Fahrkartenautomaten an S-Bahn- und U-Bahnhöfen gekauft werden.
Fazit: Das 29-Euro-Ticket in Berlin gibt es nicht mehr. Pendler können zwischen dem Deutschlandticket (63 Euro monatlich), dem Azubi-D-Ticket (37,80 Euro) und Einzeltickets wählen. Die Preise sind gestiegen, aber der öffentliche Nahverkehr bleibt ein wichtiges Verkehrsmittel in der Hauptstadt.